Inhalt:
Rennaissance-Dulziane | Barockfagotte | Fagotte der Klassik/Frühromantik
Fagotte der Hochromantik
Kontrafagotte | Ensemblemusik im 18. Jahrhundert
Renaissance-Dulziane
(Abbildungen nicht maßstabsgetreu!)
Sie sind in a = 440 Hz oder a = 465 Hz gestimmt.
Unser Programm umfasst das gesamte Stimmwerk
| Diskant | Alt | Tenor | Baß | Quartbaß | Kontrabaß |
| c1 | f | c | F/C | C/G | F/C |
Bei den Baßdulzianen bieten wir frühere und spätere Instrumente an.
Baß/Quatbaß/Kontrabaß mit Fagottgriffweise im Baßschlüssel gespielt in den Stimmtönen C, G und C
Barockfagotte
(Abbildungen nicht maßstabsgetreu!)
Barockfagott nach HKICW in 415 Hz – um 1700
Eine Kopie in a = 415 Hz nach "HKICW" ist unser herausragendes Fagott von ca. 1700. Das HKICW-Fagott bauen wir auch in a = 392 Hz. In a = 440 Hz fertigen wir eine Kopie nach einem anonymen Vorbild. mit einem Korpus aus Bergahorn (optional: geflammter Ahorn) mit 5 Klappen aus Messing.
Der Korpus des oben abgebildeten Instruments ist aus Libanon-Zeder für einen besonders runden Klang.
Fagott des späteren Barock nach J. G. Eisenmenger,
Mannheim in 415 Hz
Korpus aus Bergahorn mit 5 Klappen aus Buchsbaum (genäß dem Original)
(der Korpus des abgebildeten Instruments ist aus Libanon-Zeder für einen besonders runden und geschmeidigen Klang)
Fagotte der Klassik/Frühromantik
(Abbildungen nicht maßstabsgetreu!)
2 Modelle stehen zur Auswahl:
- ein 9-klappiges Fagott nach Heinrich Grenser mit klarem Klang und bestechenden Spieleigenschaften. Stimmung a = 430 Hz.
- In Stimmung a = 440 Hz steht eine Kopie nach Tauber, Wien (ohne Abbildung). (Das Original kam erst kürzlich in unsere Sammlung und stellte sich als ungewöhnlich gutes Instrument heraus.)
Fagotte der Hochromantik
(Abbildungen nicht maßstabsgetreu!)
Wir suchten uns folgende Modelle aus:
- von Grenser/Wiesner mit 14 bzw. 15 Klappen
- von Ziegler, Wien mit 15 Klappen
- von Schemmel, Wien in zwei Ausführungen (Abb. oben: vor 1850):
- vor 1850: mit 14 Klappen aus Messing in traditioneller Blocklagerung
- nach 1850: mit versilberter Mechanik in Säulchenlagerung
Kontrafagotte
(Abbildungen nicht maßstabsgetreu!)
Hier sind wir die Spezialisten. Bei den wesentlichen Kopien aus Klassik und Romantik haben wir die Originalmodelle in unserer Sammlung.
5 Modelle stehen zur Auswahl:
- Barock-Kontra (ohne Abbildung) nach A. Eichentopf (a = 415 Hz) – Länge: 270 cm
- Wiener Kontrafagott in klassischer und romantischer Klappenausstattung (a = 430 bis 440 Hz) –
Länge: 189 cm
Wiener Kontrafagott der Klassik nach J. T. Uhlmann,
Wien in 430 und 440 Hz(mit unterschiedlichen S-Bögen)
Korpus aus Bergahorn mit 7 Klappen aus Messing.
Ausführung mit Originalbecher bis D – Länge: 173 cm
Ausführung mit langem Becher bis C – Länge 218,5 cm – ein abnehmbarer Aufsatz für Subkontra-B ist möglich (für „Schöpfung“ von Haydn)
Ein schlankes, angenehm zu greifendes Kontrafagott mit ausgezeichneten Spiel- und Klangeigenschaften.
Abbildungen oben mit langem und kurzem Becher.
Ensemblemusik im 18. Jahrhundert
In dieser Zeit wurden häufig kleine Fagotte eingesetzt. Wir bauen verschiedene Größen und Stimmungen, wie sie in der frei besetzten Ensemblemusik oder in speziell zugeordneten Werken eingesetzt wurden:
- Oktavfagotte von Denner und Scherer – auch alternativ einsetzbar für Taille oder Oboe da caccia
- Quintfagott von Kuteruf
- Quartfagotte nach Kraus und Magvini (eigene Sammlung)

























